von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Montag, 22 November, 2021 | Aktuelles, Gewässerentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit
Am Samstag, dem 20. November 2021 fand der vom BUND Sachsen organisierte „Runde Tisch Lossatal“ statt. Gemeinsam mit der Gemeinde Lossatal, der Familie von Carlowitz sowie Herrn Staatsminister Wolfram Günther stellten Experten die Maßnahmen zum Projekt „Grüner Weg entlang der Lossa“ der Öffentlichkeit vor. Wissenswerte und interessante Vorträge zum Projekt hielten Frau Almut Gaisbauer, Projektleiterin Rettungsnetz Wildkatze BUND Sachsen sowie Herr Dr. Andreas Stowasser vom Büro Stowasserplan GmbH CO. KG.
Den Beitrag zum Runden Tisch Lossatal können Sie online hier nachverfolgen. Der Vortrag von Frau Gaisbauer über die Wildkatze beginnt bei Minute 0:34:48. Herr Stowasser erläutert ab 1:04:10 die an der Lossa geplanten Maßnahmen zur Gewässerrenaturierung.
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Montag, 13 September, 2021 | Aktuelles, Gewässerentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit
Ab September 2021 begleitet Stowasserplan im Pilotprojekt Lossa des BUND Sachsen e. V. die Planung und Umsetzung der Lossarenaturierung bei Heyda – als Teil des Großprojekts „Rettungsnetz Wildkatze – Gemeinsam Grüne Wege gehen“ des BUND Sachsen zur Umsetzung des ersten Wildkatzenkorridors in Sachsen.
Weitere Informationen auf den Seiten des BUND Sachsen e. V.

von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Mittwoch, 14 Oktober, 2020 | Aktuelles, Allgemein, Gewässerentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit
Bäche sind die Lebensadern unserer Landschaft. Besonders im innerörtlichen Bereich leisten ökologisch intakte und für den Menschen erlebbare Bäche als Freizeit-, Erholungs- und Begegnungsraum einen wesentlichen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität. Und gleichermaßen sind ökologisch intakte Bäche wichtige Lebensräume für viele typische Pflanzen-und Tierarten der Fließgewässer und Auen, tragen zur Biotopvernetzung bei und leisten einen Beitrag zur Klimaanpassung.
Vor diesem Hintergrund hat das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eine Broschüre zur naturnahen Gestaltung von Fließgewässern in Siedlungslagen im Rahmen des LfULG-Leitprojektes „Für saubere Gewässer in Sachsen“ herausgegeben. In der mit vielen Bildbeispielen und anschaulichen Grafiken ausgestatteten Publikation werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Bäche trotz Bebauung in unmittelbarer Umgebung naturnäher, ökologisch funktionsfähiger und erlebenswerter gestaltet werden können.
Die Veröffentlichung entstand federführend durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Sachsen). Die Stowasserplan GmbH & Co. KG konnte als Co-Autor ihre umfangreichen praktischen Erfahrungen zur naturnahen Gestaltung und Entwicklung von Fließgewässern einbringen und die Ausgestaltung der Publikation mit zahlreichen Fotos und Grafiken unterstützen.
In der Broschüre lesen und blättern, sie herunterladen oder bestellen können sie hier:

von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Dienstag, 6 Oktober, 2020 | Aktuelles, Allgemein, Ingenieurbiologie, Literatur
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat in diesem Jahr gleich mehrere Merkblätter zur naturnahen Gestaltung von Fließgewässern vorgelegt. Im Merkblatt DWA-M 620 wird erstmals die Ingenieurbiologie umfassend dargestellt und deren breite Anwendung vorbereitet. Als Sprecher der Arbeitsgruppe konnte Dr.-Ing. Andreas Stowasser (Geschäftsführer der Stowasserplan GmbH & Co. KG) maßgebliche Inhalte aus seiner langjährigen Erfahrung mit naturnahen Bauweisen beitragen.
Ingenieurbiologische Bauweisen besitzen ein enormes Potenzial im naturnahen Wasserbau und bei der Umsetzung der EG-WRRL. In der Praxis herrschen jedoch oft noch erhebliche Unsicherheiten bei deren Planung, Umsetzung und Pflege. Mit dem Merkblatt werden die wichtigsten Aspekte und Rahmenbedingungen, die bei der Anwendung der ingenieurbiologischer Bauweisen im naturnahen Wasserbau eine Rolle spielen, umfassend erläutert und damit zu guter fachlicher Praxis erklärt.
Das Merkblatt DWA-M 620 ist in drei voneinander unabhängig nutzbare Teile gegliedert:
DWA-M 620-1 – Teil 1: Grundlagen und Bauweisenauswahl
Teil 1 beschäftigt sich auf 126 Seiten mit der Einführung in das Thema Ingenieurbiologie, Grundprinzipien zur Wirkung und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen im Wasserbau, der Erläuterung der grundlegenden abiotischen, biotischen und anthropogenen Rahmenbedingungen, die bei der Anwendung und Auswahl zu beachten sind, der Beschreibung erforderlicher Herstellungsmaterialien, dem Zusammenwirken lebender und unbelebter Baustoffe und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die Bauweisenauswahl, der Vorgehensweise zur Bauweisenauswahl aufgrund von Rahmenbedingungen am Einbauort und nicht zuletzt den Bauweiseneigenschaften.
Das Merkblatt DWA-M620-1 ist seit Juni 2020 im Webshop der DWA erhältlich.

DWA-M 620-2 – Teil 2: Planung, Umsetzung und Erfolgskontrolle
Teil 2 beschäftigt sich mit der Planung ingenieurbiologischer Bauweisen und der Vermittlung des Leistungsumfangs in Grundlagenermittlung und Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung und Pflege- und Entwicklung sowie der Erfolgskontrolle.
Das Merkblatt DWA-M620-2 ist seit Februar 2020 als Entwurf (Gelbdruck) mit 110 Seiten im Webshop der DWA erhältlich. Das Merkblatt wird voraussichtlich im 1. Quartal 2021 als Weißdruck vorliegen.

DWA-M 620-3 – Teil 3: Bauweisenbemessung und Anwendungsbeispiele
Teil 3 beschäftigt sich mit Möglichkeiten der Nachweisführung und Bemessung für die Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen, Berechnungsbeispielen und Anwendungsbeispielen.
Das Merkblatt DWA-M620-3 ist noch in Bearbeitung wird voraussichtlich 2021 veröffentlicht.
Merkblatt DWA-M 609-1 – Entwicklung urbaner Fließgewässer
Mit dem Merkblatt DWA-M 609-1 wurde zum Erscheinungsdatum März 2020 eine Handreichung veröffentlicht, die sich mit den Belangen der Gewässerökologie unter den meist räumlich beengten und anthropogen geprägten Bedingungen in der Stadt beschäftigt. Fließgewässer in der Stadt bieten Möglichkeiten der Erholung, Naturerfahrung, Kommunikation und Begegnung sowie eine starke Identifikation mit der Heimat. Wie dieses Potenzial mit den vielfältigen Nutzungsaspekten und der Forderung nach ökologischer Entwicklung der Gewässer im urbanen Raum in Einklang gebracht werden kann, dazu möchte das Merkblatt Grundlagen für Planung und Umsetzung der Gewässerentwicklung vermitteln.
