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Wenn Bäche verstummen – Was die Dürre 2026 mit unseren Gewässern gemacht hat

Wenn Bäche verstummen – Was die Dürre 2026 mit unseren Gewässern gemacht hat

Dies ist der vierte Beitrag unserer Sommer-Serie „Dürre 2026 – Was wir tun können“. Im ersten Beitrag haben wir gezeigt, was an einem einzigen Tag gemeinsam mit 21 Menschen an einem Bach entstehen kann. Heute schauen wir zurück: Was hat der Sommer 2026 mit unseren Gewässern gemacht?

100 Meter Renaturierung – und plötzlich gurgelt der Bach wieder

100 Meter Renaturierung – und plötzlich gurgelt der Bach wieder

Können renaturierte Gewässer etwas gegen die anhaltende Dürre ausrichten?

Letzte Woche habe ich mir den Haselbach in der Gemeinde Haselbachtal in Ostsachsen angeschaut. Dort hat Stowasserplan gemeinsam mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) – Landesverband Sachsen im Oktober 2025 einen Abschnitt des Haselbachs im Rahmen eines Bauseminars renaturiert.

Strategisches Gewässermanagement: mehr Handlungsfähigkeit für Kommunen

Strategisches Gewässermanagement: mehr Handlungsfähigkeit für Kommunen

Die Gewässerunterhaltung steht vor einem grundlegenden Wandel. Fachliche, rechtliche und klimatische Anforderungen steigen, während personelle und finanzielle Ressourcen vieler Kommunen knapper werden. Gleichzeitig zeigen Hitzephasen, Trockenperioden und Starkregen immer deutlicher, wie wichtig funktionsfähige Fließgewässer sind. Sauberes Wasser, naturnahe und widerstandsfähige Bachläufe sowie intakte Auen sind keine freiwillige Zusatzaufgabe. Sie sind Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und Lebensgrundlage zukünftiger Generationen.

Feldtag am Tauchnitzgraben – Sachsens größtes Agroforstsystem live erlebt

Feldtag am Tauchnitzgraben – Sachsens größtes Agroforstsystem live erlebt

Am 3. Juni 2026 wurde der Tauchnitzgraben im Wurzener Land zu einem lebendigen Lernort für zukunftsfähige Landschaftsgestaltung. Das Foto zeigt eindrucksvoll die Themen dieses Feldtages: ein wieder sichtbares Gewässer, junge Gehölzstreifen in der Feldflur und ein Agroforstsystem, das spürbar „loswächst“. Hier verbinden sich Landwirtschaft, Gewässerschutz, Klimaanpassung und regionale Wertschöpfung zu einem gemeinsamen Zukunftsbild.