Seite wählen
Zielvegetation an Fließgewässern – nicht ohne Planung vor der Pflanzung!

Zielvegetation an Fließgewässern – nicht ohne Planung vor der Pflanzung!

Pflanzen brauchen Lebensraum. Dieser einfache Grundsatz gilt auch an Fließgewässern. Je nach Art sind damit ein unterschiedlicher Platzbedarf und eine unterschiedliche Funktionalität verbunden. Die Ufervegetation soll möglichst viele Funktionen erfüllen: das Gewässer beschatten, das Ufer stabilisieren, Lebensräume schaffen und das Landschaftsbild gestalten. Gleichzeitig trifft sie auf unterschiedliche Anforderungen wie Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung, angrenzende Nutzungen oder Naherholung. Damit sich daraus keine Konflikte entwickeln, sollte die Vegetation nicht zufällig entstehen, sondern gezielt geplant und angelegt werden. Dabei ist die Festlegung der sogenannten Zielvegetation entscheidend.

Erfurter Gespräche zur Wasserrahmenrichtlinie

Erfurter Gespräche zur Wasserrahmenrichtlinie

Am 24. und 25. Februar 2026 fanden in Erfurt die Erfurter Gespräche zur Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der DWA statt. Ausgangspunkt der Tagung war die ernüchternde Bilanz, dass nach wie vor nur ein geringer Teil der Fließgewässer in Deutschland den guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial erreicht und klassische Instrumente dieses Umsetzungsdefizit nicht beheben können. Der hohe Handlungsdruck fordert neue tragfähige und vor allem praxistaugliche Lösungen.

Projektstart: Integriertes Gewässerunterhaltungs- und -entwicklungskonzept für Gewässer des WBV Torgau

Projektstart: Integriertes Gewässerunterhaltungs- und -entwicklungskonzept für Gewässer des WBV Torgau

Für eine zukunftsfähige Gewässerunterhaltung und -entwicklung im Zuständigkeitsbereich des Wasser- und Bodenverbands Torgau wird ein integriertes Gewässerunterhaltungs- und -entwicklungskonzept (iGK) erarbeitet. Es bildet die strategische Grundlage für eine nachhaltige, effiziente und wirtschaftliche Unterhaltung der Gewässer 2. Ordnung in den kommenden Jahren. Dabei berücksichtigt das Konzept sowohl die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, wie sie im Sächsischen Wassergesetz verankert sind, als auch Belange des Hochwasserschutzes und bestehende Nutzungsansprüche. Ziel ist es, Pflege und Entwicklung der Fließgewässer so zu steuern, dass ökologische Verbesserungen mit einer effizienten Unterhaltung in Einklang stehen.

Risiken erkennen, Schäden vermeiden, effizient handeln: Warum sich der Gang ans Gewässer jetzt lohnt!

Risiken erkennen, Schäden vermeiden, effizient handeln: Warum sich der Gang ans Gewässer jetzt lohnt!

Der Spätwinter und das frühe Frühjahr bieten gute Bedingungen, um Gewässerabschnitte systematisch zu begehen. In dieser Phase ist die Vegetation noch niedrig, Ufer, Sohle und angrenzende Flächen sind gut einsehbar. Termine im März und April ermöglichen eine verlässliche Einschätzung, wo Maßnahmen erforderlich sind und wie sich der Unterhaltungsbedarf im laufenden Jahr entwickeln wird.

Renaturierung des Seegrabens in Niesky – wie ein Gewässer wieder lebendig wird

Renaturierung des Seegrabens in Niesky – wie ein Gewässer wieder lebendig wird

Wer in den vergangenen Monaten am Seegraben in Niesky unterwegs war, konnte beobachten, wie sich ein unscheinbarer, technisch ausgebauter Graben Schritt für Schritt in ein lebendiges Gewässer verwandelt hat. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ist dieses Kapitel nun vorerst beendet – und die ersten Erfolge sind bereits sichtbar.