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GEWÄSSERBLOG

von Dr.-Ing. Andreas Stowasser

So viel Unterstützung, wie Sie brauchen: Der Weg zum digitalen Gewässermanagement

Gewässermanagement ist geprägt von gesetzlichen Fristen, Nachweispflichten und Wissen, das über Excel-Listen und einzelne Köpfe verstreut ist. PROGEMIS® ist eine Web-Anwendung, die diese Daten an einem Ort bündelt, Prozesse abbildet und alle Beteiligten auf denselben Stand bringt. Damit ein Umstieg zur jeweiligen Ausgangslage passt, wird PROGEMIS® in fünf aufeinander aufbauenden Stufen angeboten: (1) Standard-Produkt als reine Softwarelizenz, (2) Produkt und Datenmigration, (3) schlüsselfertige Lösung inklusive Einrichtung und Partner-Anbindung, (4) fachliche und technische Unterstützung bei Gewässerentwicklung (GE) und Gewässerunterhaltung (GU) sowie (5) Gewässermanagement as a Service, bei dem die Umsetzung über die Kooperation mit Stowasserplan und deren fachlicher Expertise vollständig übernommen wird. Kunden bestimmen den Umfang selbst und können jederzeit zwischen den Stufen wechseln.

Strategisches Gewässermanagement: mehr Handlungsfähigkeit für Kommunen

Strategisches Gewässermanagement: mehr Handlungsfähigkeit für Kommunen

Die Gewässerunterhaltung steht vor einem grundlegenden Wandel. Fachliche, rechtliche und klimatische Anforderungen steigen, während personelle und finanzielle Ressourcen vieler Kommunen knapper werden. Gleichzeitig zeigen Hitzephasen, Trockenperioden und Starkregen immer deutlicher, wie wichtig funktionsfähige Fließgewässer sind. Sauberes Wasser, naturnahe und widerstandsfähige Bachläufe sowie intakte Auen sind keine freiwillige Zusatzaufgabe. Sie sind Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und Lebensgrundlage zukünftiger Generationen.

Natur als Baustoff: mutiger planen, besser bauen mit Ingenieurbiologie

Natur als Baustoff: mutiger planen, besser bauen mit Ingenieurbiologie

Muss Ufersicherung immer hart, grau und technisch aussehen? Müssen Böschungen zwangsläufig mit Stein, Beton oder Stahl gesichert werden? Oder lohnt sich der Blick auf Bauweisen, die nicht nur sichern, sondern gleichzeitig Lebensräume schaffen, Wasser kühlen, Landschaften aufwerten und Menschen wieder näher ans Gewässer bringen?

Feldtag am Tauchnitzgraben – Sachsens größtes Agroforstsystem live erlebt

Feldtag am Tauchnitzgraben – Sachsens größtes Agroforstsystem live erlebt

Am 3. Juni 2026 wurde der Tauchnitzgraben im Wurzener Land zu einem lebendigen Lernort für zukunftsfähige Landschaftsgestaltung. Das Foto zeigt eindrucksvoll die Themen dieses Feldtages: ein wieder sichtbares Gewässer, junge Gehölzstreifen in der Feldflur und ein Agroforstsystem, das spürbar „loswächst“. Hier verbinden sich Landwirtschaft, Gewässerschutz, Klimaanpassung und regionale Wertschöpfung zu einem gemeinsamen Zukunftsbild.

Klimaangepasste Gewässerunterhaltung: Warum wir unsere Gewässer jetzt neu denken müssen!

Klimaangepasste Gewässerunterhaltung: Warum wir unsere Gewässer jetzt neu denken müssen!

Ein weiteres viel zu trockenes Frühjahr liegt hinter uns. Die Folgen der Klimaveränderungen sind in unseren Fließgewässern längst sichtbar: Steigende Wassertemperaturen, langanhaltende Niedrigwasserphasen und sinkende Grundwasserstände setzen Bäche und Flüsse zunehmend unter Stress. Während sich die bisherige Gewässerunterhaltung vor allem auf klassische Defizite wie mangelnde Durchgängigkeit oder Strukturarmut konzentrierte, rückt heute eine neue Herausforderung in den Mittelpunkt: Wie müssen Unterhaltungsmaßnahmen angepasst werden, damit Gewässer auch künftig ihre ökologischen Funktionen erfüllen können?

Vom Uferabbruch zur naturnahen Gewässerentwicklung – Erfolgreiches Bauseminar zu ingenieurbiologischen Bauweisen in Lugau

Vom Uferabbruch zur naturnahen Gewässerentwicklung – Erfolgreiches Bauseminar zu ingenieurbiologischen Bauweisen in Lugau

Ein Jahr nach der Umsetzung zeigt sich die Maßnahme an einem innerörtlichen Gewässerabschnitt in Lugau als voller Erfolg: Die ingenieurbiologischen Bauweisen sind hervorragend angewachsen, die eingebrachten Weiden treiben kräftig aus und die gesamte Uferstruktur hat sich bereits sichtbar stabilisiert und naturnah entwickelt.

Gewässer und Nutzung zusammendenken: Agroforst als Chance für Gewässerrenaturierungen

Gewässer und Nutzung zusammendenken: Agroforst als Chance für Gewässerrenaturierungen

Zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sind umfangreiche Maßnahmen zur Gewässerentwicklung erforderlich. Gleichzeitig verschärft sie die Flächenkonkurrenz in der Landwirtschaft. Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage: Wie können Gewässer ökologisch wirksam entwickelt und die dafür notwendigen Korridore gleichzeitig wirtschaftlich nutzbar gestaltet werden?

Zielvegetation an Fließgewässern – nicht ohne Planung vor der Pflanzung!

Zielvegetation an Fließgewässern – nicht ohne Planung vor der Pflanzung!

Pflanzen brauchen Lebensraum. Dieser einfache Grundsatz gilt auch an Fließgewässern. Je nach Art sind damit ein unterschiedlicher Platzbedarf und eine unterschiedliche Funktionalität verbunden. Die Ufervegetation soll möglichst viele Funktionen erfüllen: das Gewässer beschatten, das Ufer stabilisieren, Lebensräume schaffen und das Landschaftsbild gestalten. Gleichzeitig trifft sie auf unterschiedliche Anforderungen wie Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung, angrenzende Nutzungen oder Naherholung. Damit sich daraus keine Konflikte entwickeln, sollte die Vegetation nicht zufällig entstehen, sondern gezielt geplant und angelegt werden. Dabei ist die Festlegung der sogenannten Zielvegetation entscheidend.

Erfurter Gespräche zur Wasserrahmenrichtlinie

Erfurter Gespräche zur Wasserrahmenrichtlinie

Am 24. und 25. Februar 2026 fanden in Erfurt die Erfurter Gespräche zur Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der DWA statt. Ausgangspunkt der Tagung war die ernüchternde Bilanz, dass nach wie vor nur ein geringer Teil der Fließgewässer in Deutschland den guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial erreicht und klassische Instrumente dieses Umsetzungsdefizit nicht beheben können. Der hohe Handlungsdruck fordert neue tragfähige und vor allem praxistaugliche Lösungen.

Projektstart: Integriertes Gewässerunterhaltungs- und -entwicklungskonzept für Gewässer des WBV Torgau

Projektstart: Integriertes Gewässerunterhaltungs- und -entwicklungskonzept für Gewässer des WBV Torgau

Für eine zukunftsfähige Gewässerunterhaltung und -entwicklung im Zuständigkeitsbereich des Wasser- und Bodenverbands Torgau wird ein integriertes Gewässerunterhaltungs- und -entwicklungskonzept (iGK) erarbeitet. Es bildet die strategische Grundlage für eine nachhaltige, effiziente und wirtschaftliche Unterhaltung der Gewässer 2. Ordnung in den kommenden Jahren. Dabei berücksichtigt das Konzept sowohl die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, wie sie im Sächsischen Wassergesetz verankert sind, als auch Belange des Hochwasserschutzes und bestehende Nutzungsansprüche. Ziel ist es, Pflege und Entwicklung der Fließgewässer so zu steuern, dass ökologische Verbesserungen mit einer effizienten Unterhaltung in Einklang stehen.

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