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Lebendige Gewässer für lebendige Gemeinden – Pflanzaktion am Ottendorfer Saubach

Lebendige Gewässer für lebendige Gemeinden – Pflanzaktion am Ottendorfer Saubach

Unter dem Motto „Lebendige Gewässer für lebendige Gemeinden“ wurde im Rahmen eines Bauseminars und einer Pflanzaktion ein knapp 100 m langen Abschnitt des Ottendorfer Saubachs naturnah umgestaltet. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Bauhöfe der vier beteiligten Gemeinden sowie weiterer Interessierter konnten alle Arbeiten wie geplant umsetzt werden und die abschließende Pflanzung am Montag, den 18.03.2024 mit Herrn Staatsminister Günther durchgeführt werden. Bei strahlendem Sonnenschein und blühender Landschaft ist so trotz kurzer Vorbereitungszeit ein sehr anschauliches Beispiel für Gewässerentwickungsmaßnahmen, die im Rahmen der Gewässerunterhaltung durchführbar sind, entstanden.

Ausdrücklich danken wir dafür allen an der Aktion Beteiligten: dem Gastgeber Gemeinde Bennewitz, den Mitarbeitern der Bauhöfe Bennewitz, Thallwitz, Lossatal und Wurzen für Technik, Material und tatkräftige Mitarbeit, Herrn Kroggel von der Stiftung Wald für Sachsen für das Spenden der Pflanzware, dem BUND Landesverband Sachsen e.V. für die unkomplizierte Bereitstellung von Material, Werkzeug und Mitwirkenden sowie Herrn Stegemann vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) – Landesverband Sachsen e.V. für seine Mitarbeit und koordinierende Tätigkeit!

Im nachfolgenden Video sowie auf den Fotos können Sie sich einen Eindruck von den Maßnahmen vor Ort verschaffen.

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Die Pflanzaktion soll symbolisch viele weitere Nachahmer in ganz Sachsen animieren vergleichbare Beispiele praktisch umzusetzen. Anhand dieser Pilot- oder Beispielprojekte kann die Umsetzung der WRRL vorangebracht und der breiten Öffentlichkeit, lokalen Entscheidungsträgern und ansässigen Wirtschaftsunternehmen gezeigt werden, wie ein lebendiges Gewässer aussieht und welche Vorteile und welcher Nutzen damit für die Gemeinden verbunden sind.

Agrarholzanbau am Fließgewässer – Präsentation auf der Zukunftskonferenz des Verbundprojektes WERTvoll

Agrarholzanbau am Fließgewässer – Präsentation auf der Zukunftskonferenz des Verbundprojektes WERTvoll

Mit einer Zukunftswerkstatt endete im Dezember 2023 nach über fünf Jahren gemeinsamer Arbeit das vom BMBF finanzierte Bundesprojekt WERTvoll. Es untersuchte die Möglichkeiten und Potenziale durch Agrarholzanbau die Themen Trinkwasserschutz und Gewässerrenaturierung, Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfungsketten in Einklang zu bringen und daraus ein neues Landnutzungskonzept zu entwickeln.

Mit einem feierlichen Akt wurden die Erfolge des Projektes gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft am 8. November 2023 auf der Zukunftskonferenz in Wurzen gewürdigt und mit Blick auf die Zukunft verstetigt. Begleitend wurde der Agrarholzleitfaden durch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) veröffentlicht, in dem das neue Landnutzungs- und Gewässerrenaturierungskonzept ausführlich dargestellt wird. Die Stowasserplan GmbH & Co. KG präsentierte zur Veranstaltung das neue Renaturierungskonzept am Beispiel des Tauchnitzgrabens. Dieses verbindet die dringend notwendige Maßnahmenumsetzung zur Zielerreichung der WRRL mit den Potenzialen der modernen Agroforstsysteme.

Unser Dank für die ausgesprochen konstruktive und inspirierende Zusammenarbeit gilt neben dem Institut IfaS u. a. den Projekt- und Kooperationspartnern der WERTvollen Stadt-Land-Partnerschaft des Wurzener Land mit den (Ober-)Bürgermeistern der Stadt Wurzen und der Gemeinden Bennewitz, Thallwitz und Lossatal sowie der Stadt Leipzig.

Den Agrarholzleitfaden können Sie sich herunterladen.

Die Zusammenfassung des Renaturierungskonzepts in der Fachzeitschrift WasserWirtschaft können Sie ebenfalls nachlesen.

Hier sind noch Eindrücke zur Veranstaltung:

Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier hat weitere Informationen zur Veranstaltung veröffentlicht.

Umweltschutz im Straßenbau – Die Ökokontomaßnahme am Meißner Fürstengraben Teil 3

Umweltschutz im Straßenbau – Die Ökokontomaßnahme am Meißner Fürstengraben Teil 3

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) hat ein weiteres Filmmodul über die Entwicklung der Ökokontomaßnahme „Naturnahe Umgestaltung des Fürstengrabens in Meißen“ veröffentlicht.

Die Bauausführung zur naturnahen Umgestaltung des Fürstengrabens erfolgte von November 2019 bis Mitte Mai 2020 durch die Stowasserplan GmbH & Co. KG und die beteiligten Baufirmen. Ziel war die Schaffung naturschutzfachlich hochwertiger Lebensräume für Reptilien und Amphibien sowie vielfältiger naturnaher Gewässerstrukturen für weitere Pflanzen- und Tierarten. Nach drei Jahren Monitoring erfolgte nun eine Auswertung der bisherigen Entwicklung.

Schauen Sie dazu in den dritten Kurzfilm zum Fürstengraben:

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Hier sind noch einmal die ersten beiden Filmmodule zum Ansehen:

Teil 1

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und hier Teil 2:

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Pflanzfest zur Eröffnung des Wildkatzenlehrpfades an der Lossa

Als Abschluss der Maßnahmen zum Pilotprojekt „Rettungsnetz Wildkatze – Gemeinsam Grüne Wege gehen“ wurde am 12. November 2023 das zweite Pflanzfest des BUND an der Lossa durchgeführt. Ergänzend zu den im vergangenen Jahr umgesetzten Abschnitten waren diesmal die Flächen entlang der letzten beiden Bauabschnitte an der Reihe. Mit 180 Teilnehmern und prominenter Unterstützung wurden auf dem links und rechts an das Gewässer angrenzenden Grünland über 1.600 weitere heimische Gehölze gepflanzt. Mit der feierlichen Einweihung des Wildkatzen-Lehrpfades wurde der erste Wildkatzenkorridor in Sachsen vollendet. An sieben spannenden Stationen rund um den Küchenteich in Heyda kann man sich nun über das Leben der Wildkatze und das Projekt informieren.

In den nachfolgenden Fotos sind einige Eindrücke des Tages festgehalten:

Die Drohnenbefliegung zeigt die Lossa nach den Pflanzarbeiten zum Pflanzfest:

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