von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Dienstag, 1 September, 2026 | Aktuelles, Gewässerentwicklung, Niedrigwasser
Dies ist der vierte Beitrag unserer Sommer-Serie „Dürre 2026 – Was wir tun können“. Im ersten Beitrag haben wir gezeigt, was an einem einzigen Tag gemeinsam mit 21 Menschen an einem Bach entstehen kann. Heute schauen wir zurück: Was hat der Sommer 2026 mit unseren Gewässern gemacht?
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Mittwoch, 15 Juli, 2026 | Gewässerentwicklung, Gewässerunterhaltung
Die Gewässerunterhaltung steht vor einem grundlegenden Wandel. Fachliche, rechtliche und klimatische Anforderungen steigen, während personelle und finanzielle Ressourcen vieler Kommunen knapper werden. Gleichzeitig zeigen Hitzephasen, Trockenperioden und Starkregen immer deutlicher, wie wichtig funktionsfähige Fließgewässer sind. Sauberes Wasser, naturnahe und widerstandsfähige Bachläufe sowie intakte Auen sind keine freiwillige Zusatzaufgabe. Sie sind Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und Lebensgrundlage zukünftiger Generationen.
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Donnerstag, 11 Juni, 2026 | Agrarholz, Aktuelles, Gewässerentwicklung
Am 3. Juni 2026 wurde der Tauchnitzgraben im Wurzener Land zu einem lebendigen Lernort für zukunftsfähige Landschaftsgestaltung. Das Foto zeigt eindrucksvoll die Themen dieses Feldtages: ein wieder sichtbares Gewässer, junge Gehölzstreifen in der Feldflur und ein Agroforstsystem, das spürbar „loswächst“. Hier verbinden sich Landwirtschaft, Gewässerschutz, Klimaanpassung und regionale Wertschöpfung zu einem gemeinsamen Zukunftsbild.
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Dienstag, 12 Mai, 2026 | Gewässerentwicklung, Gewässerunterhaltung
Ein weiteres viel zu trockenes Frühjahr liegt hinter uns. Die Folgen der Klimaveränderungen sind in unseren Fließgewässern längst sichtbar: Steigende Wassertemperaturen, langanhaltende Niedrigwasserphasen und sinkende Grundwasserstände setzen Bäche und Flüsse zunehmend unter Stress. Während sich die bisherige Gewässerunterhaltung vor allem auf klassische Defizite wie mangelnde Durchgängigkeit oder Strukturarmut konzentrierte, rückt heute eine neue Herausforderung in den Mittelpunkt: Wie müssen Unterhaltungsmaßnahmen angepasst werden, damit Gewässer auch künftig ihre ökologischen Funktionen erfüllen können?
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Freitag, 8 Mai, 2026 | Aktuelles, Ingenieurbiologie - Vegetationsentwicklung
Ein Jahr nach der Umsetzung zeigt sich die Maßnahme an einem innerörtlichen Gewässerabschnitt in Lugau als voller Erfolg: Die ingenieurbiologischen Bauweisen sind hervorragend angewachsen, die eingebrachten Weiden treiben kräftig aus und die gesamte Uferstruktur hat sich bereits sichtbar stabilisiert und naturnah entwickelt.