von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Freitag, 10 Oktober, 2025 | Gewässerentwicklung, Ingenieurbiologie
Der von der Wasserrahmenrichtlinie geforderte „gute ökologische Zustand“ vieler Gewässer ist in Sachsen noch nicht erreicht. Einer der entscheidenden Faktoren sind die hydromorphologischen Strukturen – also die Form, Ausprägung und Vielfalt von Sohle, Ufer, Lauf und Querprofil eines Gewässers. Sie bilden die Grundlage für Lebensräume, Artenvielfalt und ökologische Stabilität.
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Donnerstag, 9 Oktober, 2025 | Agrarholz, Aktuelles, Gewässerentwicklung
Wo aktuell noch ein verrohrter Graben unsichtbar unter einer großen Ackerfläche verläuft, rollen inzwischen die Bagger: Die Bauarbeiten zur Offenlegung des Tauchnitzgrabens haben begonnen. Damit startet eines der spannendsten Umweltprojekte Sachsens – die Kombination aus Gewässerrenaturierung und Agroforstwirtschaft. Gewässerschutz und Landnutzung ziehen an einem Strang!
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Donnerstag, 10 Juli, 2025 | Gewässerentwicklung
Wo Biber siedeln, bleibt das Gewässer nicht, wie es war. Diese Tiere verändern ihren Lebensraum mit bemerkenswerter Konsequenz – und lösen damit regelmäßig Zielkonflikte aus: zwischen Artenschutz, Hochwasserschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie der Gewässerunterhaltung. Für alle, die an und mit Gewässern arbeiten, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Lebensweise des Bibers und den richtigen Umgang mit dessen Bauwerken.
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Donnerstag, 5 Juni, 2025 | Gewässerentwicklung
Die Ufermahd zählt zu den aufwendigsten und kostenintensivsten Maßnahmen der Gewässerunterhaltung – sowohl ökonomisch als auch ökologisch. Ihr Zweck ist klar umrissen: Sie dient der Sicherung des Wasserabflusses und damit dem Hochwasserschutz. Doch gerade diese Funktion steht im Spannungsverhältnis zu den Zielen einer naturnahen Entwicklung und des Klimaschutzes unserer Fließgewässer. Für Unterhaltungspflichtige – Gemeinden, Verbände oder Zweckverbände – stellt sich daher die Frage: Wo ist intensive Ufermahd tatsächlich notwendig? Und wie lässt sie sich ökologisch verträglich umsetzen?
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Montag, 30 Mai, 2022 | Aktuelles, Allgemein, Gewässerentwicklung, Ingenieurbiologie, Veranstaltungen
Am 16. und 17. März 2022 fand das erste Bauseminar zur Renaturierung der Lossa bei Heyda statt. Es ist Bestandteil des Pilotprojekts „Rettungsnetz Wildkatze – Gemeinsam Grüne Wege gehen“ des BUND Sachsen zur Umsetzung des ersten Wildkatzenkorridors in Sachsen. An zwei Tagen wurden neben Erdarbeiten zur Modellierung geschwungener Seitenarme verschiedene ingenieurbiologische Bauweisen zur strukturellen Aufwertung des Lossabachs, zur Initiierung von Eigendynamik und zur Vegetationsentwicklung eingebaut. Dank hervorragender Organisation durch Frau Almut Gaisbauer, der Projektleiterin des Rettungsnetz Wildkatze beim BUND Sachsen, der Bauleitung durch Herrn Dr. Andreas Stowasser vom Büro Stowasserplan GmbH CO. KG, der technischen Unterstützung durch Herrn Stegemann vom Stadt-Umland-LPV LeipzigGrün e.V. sowie der hochmotivierten und engagierten Manpower der Beteiligten konnten sämtliche Maßnahmen des geplanten Teilabschnittes erfolgreich an diesen beiden Tagen umgesetzt werden.