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Wie müsste eigentlich eine effektive Fließgewässerrenaturierung stattfinden?

Wie müsste eigentlich eine effektive Fließgewässerrenaturierung stattfinden?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Ganz am Anfang einsteigen! Das ganze Große im Blick haben. Oder fachlich ausgedrückt: Nachhaltige Erfolge in der Fließgewässerrenaturierung lassen sich nur erzielen, wenn Konzepte und Maßnahmenplanungen auf Einzugsgebietsebene vorliegen, die dann sukzessive umgesetzt werden. Kleinräumige Maßnahmen auf lokaler Ebene sind daher immer in den Kontext eines Gesamtkonzepts zu stellen!

Was hat Stadtgrün mit Ingenieurbiologie zu tun?

Was hat Stadtgrün mit Ingenieurbiologie zu tun?

Am 16. und 17. März 2017 finden zum 11. Mal die Dresdner StadtBaumtage statt. Unter Federführung des Instituts für Forstbotanik und Forstzoologie der Technischen Universität Dresden sowie des Dresdner Amts für Stadtgrün und Abfallwirtschaft werden alljährlich aktuelle Fragen zur urbanen Gehölzpflege und -verwendung vorgestellt und diskutiert. Thematischer Schwerpunkt ist immer wieder die Frage, wie man in dem komplexen Gefüge von klimatischen und standörtlichen Bedingungen sowie räumlichen und Nutzungsanforderungen in der Stadt und insbesondere im Straßenraum Gehölze als wesentlichen Bestandteil des Stadtgrüns erfolgreich etablieren, pflegen und erhalten kann.

Ufersicherung und Strukturverbesserung mit inklinanten Buhnen an der Roda in Laasdorf

Ufersicherung und Strukturverbesserung mit inklinanten Buhnen an der Roda in Laasdorf

Trotz massivem Uferverbau an einer fast 90° Krümmung schaffen inklinante Buhnen in Verbindung mit einer begrünten Steinschüttung ein Mindestmaß an Gewässerstrukturen. Sehr wenig Platz durch die Begrenzung des Gewässerbettes durch Privatgrundstücke erforderte die Ufersicherung durch einen mit Strauchweiden, Pfaffenhütchen, Haselnuss und Wasserschneeball begrünten Steinsatz.

Renaturierung des Colmnitzer Wiesengrundbachs

Renaturierung des Colmnitzer Wiesengrundbachs

Fast ein Jahr ist seit der naturnahen Umgestaltung des Wiesengrundbachs vergangen. Zwischen Oktober 2012 und April 2013 wurde dem Wiesengrundbach ein neues Gewässerbett gegeben. Der neue, fast 1 km lange Verlauf in der ausgedehnten Wiesenfläche westlich von Klingenberg orientiert sich dabei an der Tiefenlinie im Gelände und entspricht vermutlich dem historischen Gewässerverlauf.

Hochwasserschadensbeseitigung 2013 – Chancen für Ingenieurbiologie?

Hochwasserschadensbeseitigung 2013 – Chancen für Ingenieurbiologie?

Lockwitzbach/ Dresden

Am vergangenen Wochenende war ich am Lockwitzbach unterwegs – das Juni-Hochwasser 2013 hat dort einerseits sehr eindrucksvolle naturnahe Strukturen wie Kiesbänke, Kolke, Umläufer etc. entstehen lassen. Andererseits sind auch hier wieder etliche Schäden am Gewässer entstanden, wie beispielsweise Uferabbrüche in der Nähe zu Infrastruktureinrichtungen, die wohl so nicht belassen werden können.