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Vorankündigung – Tagung alternative Ufersicherungen an Bundeswasserstraßen

Im Herbst 2013 (21.11. bis 22.11.13) wird die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) in Karlsruhe zusammen mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und der Gesellschaft für Ingenieurbiologie e.V. eine Fachtagung zum Thema „Technisch-biologische Ufersicherungen an großen und schiffbaren Gewässern – Potenziale und Möglichkeiten“ veranstalten (siehe folgender Link der Bundesanstalt für Wasserbau). Während am ersten Tag Vorträge und die Besichtigung von Versuchen zu biologisch technischen Ufersicherungen der BAW geplant sind, wird am zweiten Tag eine Fachexkursion zu einer größeren Renaturierungsmaßnahme am Neckar angeboten.

Neues von der Arbeitsgruppe: „Ingenieurbiologische Bauweisen im Wasserbau“

Im Jahr 2010 beschloss der DWA-Fachausschuss Gewässer und Boden (GB-2) „Unterhaltung und Ausbau von Fließgewässern“,  sich mit der Thematik „Ingenieurbiologie im Wasserbau“ zu beschäftigen und dazu ein Merkblatt zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde die DWA-Arbeitsgruppe GB-2.12 „Ingenieurbiologische Bauweisen im Wasserbau – Planungsgrundsätze und Anwendungsgrundlagen“, in der ich als Sprecher fungiere, eingerichtet.

Potenziale und Optimierungsmöglichkeiten bei der Auswahl und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen

Potenziale und Optimierungsmöglichkeiten bei der Auswahl und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen

Meine Dissertation analysiert Potenziale und Optimierungsmöglichkeiten bei der Auswahl und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen im Wasserbau. Es wird gezeigt, wie vorhandenes Wissen aus dem Themenfeldern Anwendungsgrundlagen, Planung, Ausführung sowie Pflege und Entwicklung anwenderfreundlich aufbereitet, zusammengefasst und verfügbar gemacht werden kann. Im Mittelpunkt der damit verbundenen Überlegungen zur Beseitigung von Anwendungshemmnissen steht die Entwicklung einer Methodik zur Auswahl ingenieurbiologischer Bauweisen auf Grundlage der jeweils am Einbauort vorhandenen Anforderungen und Rahmenbedingungen. Die Konzeption eines Datenbank gestützten Informationssystems für ingenieurbiologische Bauweisen verdeutlicht, wie vorhandene Umsetzungshindernisse beseitigt und damit die Ingenieurbiologie im Wasserbau einem breiten Anwenderkreis erschlossen werden kann.