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Kompaktseminar „Ingenieurbiologie und naturnaher Wasserbau in Theorie und Praxis“ am 08.-10.04.2019

Noch freie Plätze beim Kompaktseminar! Jetzt anmelden!

Information KompaktseminarIn Kooperation mit dem Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden (IWD) bietet die Ingbiotools Kompetenz Ingenieurbiologie GmbH & Co. KG vom 08.-10.04.2019 in Dresden das dreitägige Kompaktseminar „Ingenieurbiologie und naturnaher Wasserbau in Theorie und Praxis“ an.

Am ersten Tag werden die theoretischen Grundlagen der Ingenieurbiologie vermittelt. Im Rahmen einer Exkursion zu naturnah umgestalteten Fließgewässern in der Umgebung Dresdens werden am zweiten Tag Ausführungsbeispiele vorgestellt und somit die Anwendung der Theorie in der Praxis demonstriert. Der dritte Tag dient der Anwendung des erworbenen Wissens in Form eines Workshops zur selbstständigen Lösung ingenieurbiologischer Fragestellungen bzw. zur Bauweisenauswahl. Dabei erfolgt eine projektbezogene Schulung zur Nutzung der Software für Ingenieurbiologie SOFIE®. Das Seminar schließt mit der Vermittlung der erforderlichen Grundprinzipien zur fachgerechten Pflege und Entwicklung ingenieurbiologischer Bauweisen.

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie auf der Internetseite von Ingbiotools unter: https://www.ingbiotools.de/index.php?id=schulungen2019. bzw. in der Informationsbroschüre zum Kompaktseminar: https://www.ingbiotools.de/fileadmin/user_upload/PDF/Information_Kompaktseminar_Ingenieurbiologie_April_2019.pdf (Pdf-Download).

Eine Anmeldung ist noch bis zum 25.03.2019 per E-Mail an info@ingbiotools.de möglich.

Gehölze an Fließgewässern – Anlage, Entwicklung und Pflege

Praktikable Lösungen sind überall möglich!

Zu naturnahen Gewässern gehören Gewässer begleitende Gehölzbestände! Dabei sind oft Kompromisse erforderlich, praktikable Lösungen zu mehr Naturnähe sind jedoch fast überall möglich. Vor diesem Hintergrund hat die Ingbiotools Kompetenz Ingenieurbiologie GmbH & Co KG den Praxisleitfaden „Gehölze an Fließgewässern – Anlage, Entwicklung und Pflege“ im Auftrag der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie erarbeitet. Der Praxisleitfaden verknüpft die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Themenbereich mit den langjährigen berufspraktischen Erfahrungen der Ingbiotools Kompetenz Ingenieurbiologie GmbH & Co KG sowie der Stowasserplan GmbH & Co KG.

Im Leitfaden werden praxisnah die Möglichkeiten der Anlage, Entwicklung und Pflege von Ufergehölzbeständen aufgezeigt. Dabei wird anschaulich erläutert, wie Ufergehölzbestände kostensparend und nachhaltig etabliert und möglichst effektiv gepflegt werden können, um die vielfältigen ökologischen wie ästhetischen Vorteile von Gehölzen an Fließgewässern nutzbar zu machen.

 Was bietet der Gehölzleitfaden im Einzelnen?

Der von der Ingbiotools Kompetenz Ingenieurbiologie GmbH & Co KG erarbeitete Leitfaden „Gehölze an Fließgewässern – Anlage, Entwicklung und Pflege“ besteht aus 5 Teilen. Folgende Inhalte werden in den einzelnen Bestandteilen dargestellt:

  • Teil 1 Erläuterungsband: Grundlagenwissen zu Gehölzen an Fließgewässern und den Grundprinzipien für die Anlage, Entwicklung und Pflege von Gehölzbeständen an Gewässern. Beschrieben werden außerdem die Funktion und Bedeutung von Gehölzen und Totholz sowie die standorttypische Zusammensetzung und Struktur Gewässer begleitender Gehölzbestände. 
  • Teil 2 Maßnahmenblätter: Bezogen auf verschiedene Ausgangsbedingungen werden in 12 Maßnahmenblättern die einzelnen Maßnahmen zu Anlage, Entwicklung und Pflege von Gehölzbeständen an Fließgewässern beschrieben. Dabei wird auch auf die Aspekte Hochwasserschutz, Verkehrssicherungspflicht, Arbeitsschutz und Geräteeinsatz eingegangen. Neben beschreibenden Texten werden mit Hilfe von Übersichten, Schemazeichnungen und Fotos Fachinformationen, Grundprinzipien und Maßnahmen anschaulich und praxistauglich erläutert.
  • Teil 3 Pflanzenauswahl und Gehölzsteckbriefe: Beschrieben wird eine praxistaugliche Vorgehensweise zur Auswahl geeigneter Gehölzpflanzen auf Grundlage der Gehölzeigenschaften einerseits und der Standortbedingungen andererseits. Die Charakteristika der 29 wichtigsten Bäume und Sträucher an Fließgewässern sind in Gehölzsteckbriefen zusammengefasst.
  • Teil 4 Zusammenfassung der rechtlichen Aspekte: Anhand der Beantwortung häufig gestellter Fragen wird dargestellt, welche juristisch abgesicherten Möglichkeiten bei der Etablierung und Entwicklung von Ufergehölzen derzeit bestehen. Die Formulierungen basieren auf den Ausführungen in TLUG (2018) und sollen das Augenmerk für die gesetzlichen Anforderungen schärfen, um Abstimmungen zielführend zu gestalten und die Maßnahmenumsetzung zu erleichtern.
  • Teil 5 Übersicht zur Maßnahmenauswahl: Diese Übersicht stellt zusammenfassend und schematisch die Abfolge der erforderlichen Arbeitsschritte und Maßnahmen zur Anlage, Entwicklung und Pflege von Gehölzbeständen dar. Mit Hilfe der Übersicht ist es dem Nutzer möglich, entsprechend der jeweiligen Ausgangssituation Lösungswege zur Etablierung bzw. zur Pflege von Gehölzbeständen zu ermitteln.
PROGEMIS® bei der ReWaM-Abschlusskonferenz in Berlin

PROGEMIS® bei der ReWaM-Abschlusskonferenz in Berlin

Wir freuen uns sehr, dass Stowasserplan bei der ReWaM-Abschlusskonferenz die, im Forschungs- und Verbundvorhaben „In_StröHmunG“ von Stowasserplan entwickelte, Software PROGEMIS® dem breitem Fachpublikum der ReWaM-Projektfamilie vorstellen darf.

PROGEMIS® ist ein Gewässermanagementsystem, dass Städte, Gemeinden und Verbände bei der Gewässerunterhaltung unterstützt. Damit wird erstmals die digitale Verwaltung und Kommunikation von Maßnahmen und Aufgaben an Gewässern in Zusammenarbeit mit allen Akteuren – vom Landkreis über Kommunen/Verbände, Bauhöfe und Ausführungsbetriebe sowie Anliegern – ermöglicht.

Mehr Infos zur Software finden sie auf www.progemis.de und lesen Sie in diesen Artikeln:

Haben sie ebenfalls Interesse an PROGEMIS® oder wollen mehr über die Software erfahren? Dann wenden sie sich bitte direkt an uns: info(at)progemis.de

Wir sind gespannt auf die Abschlusskonferenz und die Ergebnisse der ReWaM-Projekte. Die ReWaM-Abschlusskonferenz findet in Berlin vom 08. bis zum 09. Mai 2018 im Seminaris CampusHotel Berlin statt.

Naturnahe Bäche und Flüsse in Ortslagen – wie geht das?

Naturnahe Bäche und Flüsse in Ortslagen – wie geht das?

Kürzlich wurde die Broschüre „Naturnahe Bäche und Flüsse in Ortslagen – Umsetzungsempfehlungen und Beispiele“ durch die GfG, die Gemeinnützige Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung, veröffentlicht. Sie widmet sich dem anspruchsvollen Thema der ökologischen Aufwertung von Fließgewässern innerorts. Auch dort, wo in der Regel viele Restriktionen durch angrenzende Nutzungen oder Leitungsinfrastruktur bestehen, gilt es Wege zu finden, mit einfachen, ästhetischen oder multifunktionalen Lösungen schrittweise die ökologischen Mindestanforderungen bei der Gestaltung von Bächen und Flüssen umzusetzen. Dabei können mit naturnahen Lebensraumelementen in und an den Gewässern, durch Gehölze und begleitende Grün- und Freiflächen, gleichzeitig Wohlfahrtswirkungen für den Menschen und die menschliche Gesundheit erzielt werden. Im Zuge solcher Maßnahmen lassen sich oftmals auch die Erlebbarkeit und die Zugänglichkeit der Bäche und Flüsse verbessern.

Lösungsbeispiel Lockwitzbach

Im Zeitraum zwischen April 2016 und März 2017 erfolgten am Lockwitzbach in Coswig bei Dresden umfangreiche Baumaßnahmen zur naturnahen Umgestaltung durch die Stowasserplan GmbH & Co KG. Die Aspekte Ortsbildgestaltung, ökologische Aufwertung, Hochwasservorsorge und Hochwasserschadensbeseitigung stellten auch hier die zentralen Planungsschwerpunkte dar.

Broschüre der GfG mit weiteren Beispielen

Mit den meisten innerörtlichen Gewässergestaltungen sind besondere Problemlagen aber auch Chancen für eine Aufwertung der Ortslage oder des Wohngebietes verbunden. Diese werden in der neuen Broschüre der GfG anschaulich und praxisnah anhand vieler Beispiele mit konkreten Angaben zu Zielen, Planung, Kosten und verschiedenen Aspekten der Projektumsetzung dargelegt. So bietet sie Anregungen und hilfreiche Informationen sowohl für Planer, als auch für kommunale Entscheidungsträger und Mitarbeiter in Wasserbehörden, wie auch die interessierte Öffentlichkeit.

In einem Einführungsteil wird der Rahmen für die interessante Thematik aufgespannt: Warum soll man das machen? Wie ist die aktuelle Situation? Welche Probleme und Lösungswege bestehen? Es schließt sich ein umfangreicher spezieller Teil mit Fallbeispielen auf über 80 Seiten an. Die Fallbeispiele stammen aus 7 Bundesländern, sind mit zahlreichen Beispielfotos anschaulich illustriert und mit kurzen Erläuterungen zu Zielen, Planung und Umsetzung versehen. In einem Resümee werden wesentliche Aspekte der aktuellen Situation und Empfehlungen für das weitere Vorgehen reflektiert.