von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Donnerstag, 21 November, 2024 | Ingenieurbiologie - Vegetationsentwicklung
… der farbenfrohe Herbst ist vorüber und die Bäume haben ihr Laub komplett verloren. Zwischen 01.10. und 28.02. können Sie wieder Schnittmaßnahmen an Gehölzen durchführen. Hier sind unsere Empfehlungen für die Pflege neu angelegter ingenieurbiologischer Bauweisen. Damit sind sie gewappnet für die unvermeidliche Frage der Anwohner: „Jetzt ist es fertig und was passiert nun?“
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Montag, 30 Mai, 2022 | Aktuelles, Allgemein, Gewässerentwicklung, Ingenieurbiologie, Veranstaltungen
Am 16. und 17. März 2022 fand das erste Bauseminar zur Renaturierung der Lossa bei Heyda statt. Es ist Bestandteil des Pilotprojekts „Rettungsnetz Wildkatze – Gemeinsam Grüne Wege gehen“ des BUND Sachsen zur Umsetzung des ersten Wildkatzenkorridors in Sachsen. An zwei Tagen wurden neben Erdarbeiten zur Modellierung geschwungener Seitenarme verschiedene ingenieurbiologische Bauweisen zur strukturellen Aufwertung des Lossabachs, zur Initiierung von Eigendynamik und zur Vegetationsentwicklung eingebaut. Dank hervorragender Organisation durch Frau Almut Gaisbauer, der Projektleiterin des Rettungsnetz Wildkatze beim BUND Sachsen, der Bauleitung durch Herrn Dr. Andreas Stowasser vom Büro Stowasserplan GmbH CO. KG, der technischen Unterstützung durch Herrn Stegemann vom Stadt-Umland-LPV LeipzigGrün e.V. sowie der hochmotivierten und engagierten Manpower der Beteiligten konnten sämtliche Maßnahmen des geplanten Teilabschnittes erfolgreich an diesen beiden Tagen umgesetzt werden.
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Freitag, 18 Februar, 2022 | Aktuelles, Ingenieurbiologie, Ingenieurbiologie - Ausschreibung, Ingenieurbiologie - Bauausführung, Ingenieurbiologie - Erfolgskontrolle, Literatur
Nachdem im Juni 2020 der erste Teil des DWA-Merkblattes M 620 zur Einführung der Ingenieurbiologie im naturnahen Wasserbau erschienen ist, kann ab sofort auch der zweite Teil in der Praxis genutzt werden. Das Merkblatt DWA-M 620-2 vermittelt anschaulich alle mit der Planung und Ausführung ingenieurbiologischer Bauweisen verbundenen Aspekte. Es benennt Standards für den Leistungsumfang bei der Grundlagenermittlung und Vorplanung, der Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie der Ausschreibung und Vergabe. Außerdem wird erläutert, wie die Bauüberwachung organisiert sein sollte und worauf in der Ausführung und Pflege besonders zu achten ist. Schließlich ermöglicht erst die fachgerechte Durchführung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt die erfolgreiche Etablierung der Bauweisen und die Entwicklung stabiler Vegetationsbestände. Hinweise zur Erfolgskontrolle ergänzen die Darstellungen und helfen auch langfristig bei der Qualitätssicherung in Planung und Umsetzung ingenieurbiologischer Bauweisen.
von Josefin Mewes | Dienstag, 14 Dezember, 2021 | Gewässerentwicklung, Ingenieurbiologie, Naturnaher Wasserbau und Ingenieurbiologie, Projektschwerpunkte
Die Selb ist in keinem guten ökologischen Zustand – unter anderem durch das strukturlose, stark verbaute und naturferne Gewässerprofil.
von Dr.-Ing. Andreas Stowasser | Dienstag, 6 Oktober, 2020 | Aktuelles, Allgemein, Ingenieurbiologie, Literatur
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat in diesem Jahr gleich mehrere Merkblätter zur naturnahen Gestaltung von Fließgewässern vorgelegt. Im Merkblatt DWA-M 620 wird erstmals die Ingenieurbiologie umfassend dargestellt und deren breite Anwendung vorbereitet. Als Sprecher der Arbeitsgruppe konnte Dr.-Ing. Andreas Stowasser (Geschäftsführer der Stowasserplan GmbH & Co. KG) maßgebliche Inhalte aus seiner langjährigen Erfahrung mit naturnahen Bauweisen beitragen.
von Josefin Mewes | Freitag, 10 Juli, 2020 | Aktuelles, Ingenieurbiologie - Bauausführung, Naturnaher Wasserbau und Ingenieurbiologie
Zwischen April 2016 und Dezember 2018 wurde im Rahmen einer Unterhaltungsmaßnahme eine 400 m lange Teilstrecke des Rheins bei Karlsruhe-Daxlanden (km 358,840 bis km 359,240) saniert und naturnah gesichert. Dabei wurden die Potenziale und Möglichkeiten technisch-biologischer Ufersicherungen an großen und schiffbaren Gewässern genutzt. Bauherr war das Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim. Die Planung und Bauoberleitung der Ufersanierungsmaßnahme erfolgte durch die Stowasserplan GmbH & Co. KG. Bereits im Jahr 2012 konnte in dieser Zusammenarbeit die ingenieurbiologische Versuchsstrecke am Rhein (km 440,600 bis km 441,600) erfolgreich fertiggestellt werden.